Martin Wuttke bricht sich ein Bein und spielt trotzdem
Kein Hals-, ein Beinbruch
23. Oktober 2012. Wie die Tageszeitung Die Welt gestern meldete, hat sich Martin Wuttke am vorletzten Sonntag in einer Vorstellung des Don Juan nach Molière in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zu Berlin das Wadenbein gebrochen.
Trotz dieses Unfalls habe er die Vorstellung zu Ende gespielt, könne jetzt aber wegen der Verletzung nicht an der neuen Tatort-Folge für den Mitteldeutschen Rundfunk weiter arbeiten. Martin Wuttke steht derzeit als Hauptkommissar Andreas Keppler für die Episode "Die Wahrheit stirbt zuerst" vor der Kamera.
Wie Nicole Konstantinou, die Pressesprecherin des Theaters soeben (17:10 h) mitteilte, werden die für diese Woche angesetzten Vorstellungen Der eingebildete Kranke (25.10.), Der Geizige (26.10.) und "Don Juan" (27.10.) entsprechend uminszeniert, so dass Martin Wuttke trotz des Beinbruchs die "Molière-Trilogie" spielen werde. "Keine der Vorstellungen wird entfallen."
Wie genau das Missgeschick geschah, ist unklar. Wuttke habe die Aufführung am 14. Oktober trotz des Bruchs zu Ende gespielt. "Martin hat da durchgehalten", zitiert Die Welt Konstantinou weiter, derartige Unfälle seien nicht ungewöhnlich: "Inszenierungen sind eine große Körperarbeit, da passieren Bühnenunfälle."
Erst im Juni hatte Martin Wuttke wegen eines Erschöpfungszustands die Premiere des Molière-Stücks Der Geizige an der Volksbühne absagen müssen.
(Die Welt / jnm)
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